Weihrauch

Wirkung von Weihrauch

Weihrauch wurde bereits von den Heiligen Drei Königen als Gabe für das Jesuskind mitgebracht. Denn schon damals war die heilende Wirkung bekannt und wurde als Medizin eingesetzt. Schon seit mehr als 5000 Jahren kommt die Heilpflanze in der indischen Naturheilkunde Ayurveda zum Einsatz. Insbesondere bei entzündlichen Krankheiten findet der Weihrauch Anwendung, doch auch zur Vorbeugung kann Weihrauch verabreicht werden.

Weihrauch kann Cortison ersetzen

Cortison wird in der Regel verabreicht, wenn die Entzündung im Körper minimiert werden muss. Auf kurze Sicht ist dies kein Problem. Wer Cortison aber länger einnehmen muss, hat oftmals mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Nicht nur, dass Cortison sich auf die Zahn- und Knochengesundheit auswirkt, auch kann es im schlimmsten Fall zu Osteoporose führen. Weihrauch hingegen ist bekannt dafür, dass es die Entzündungsmediatoren beeinflusst und diese so unterdrückt. Dabei hat Weihrauch allerdings den Vorteil, dass nur selten leichte Nebenwirkungen auftreten können.

Im Weihrauch sind mehr als 200 Inhaltsstoffe identifiziert worden und die Wissenschaftler arbeiten nach wie vor daran, um die guten Inhaltsstoffe zu isolieren. Denn gerade in der Krebstherapie wirkt sich der Weihrauchharz sehr positiv aus.

Die positive Eigenschaft bei Gicht, Rheuma und Arthritis

Liegt Gicht, Rheuma oder Arthritis vor, handelt es sich um eine Gelenkentzündung, die teilweise sehr schmerzhaft sein kann. Dabei reduziert sich die Gelenkknorpelmasse, die eigentlich als Federung dienen sollte. Weiterhin können Verformungen und Schwellungen der betroffenen Gelenke auftreten. Insbesondere bei sehr stark belasteten Gelenken wie etwa Knie, Hüfte oder auch Knöchel und Finger kann dies auftreten.

Weihrauch kann die Beschwerden einer Arthritis maßgeblich lindern. So können die Schübe verringert und vielleicht sogar stark eingedämmt werden. Bei einer Weihrauchtherapie werden die Symptome schnell gelindert und die Blutgefäße, die durch die Entzündungen beschädigt wurden, können schneller abheilen. Bei Studien wurde festgestellt, dass die Beschwerden nach zwei bis vier Wochen bereits stark zurückgegangen sind und bei 60 Prozent der behandelten Personen eine deutliche Besserung eintrat. Mehr als dreiviertel der Patienten waren vorher arbeitsunfähig oder sogar bettlägerig durch die starken Beschwerden.

Die Weihrauchkapseln sollten zusätzlich zu den verschriebenen Medikamenten eingenommen werden. In den meisten Fällen können die Kapseln dann nach wenigen Monaten wieder abgesetzt werden, da die Gelenkschwellung, wie auch die Schmerzen oder die Morgensteifheit deutlich gesunken sind.

Weiterhin kann auch eine Abend-Massage, um das betroffen Gelenk herum, mit Weihrauch-Massageöl helfen. Dabei sollten etwa 40 Tropfen Weihrauch-Massageöl mit 50 ml Avocado- oder reines Olivenöl vermischt und um das Gelenk einmassiert werden.

WICHTIG: Das betroffene Gelenk selbst sollte nicht massiert werden, damit es durch die Berührungen nicht noch zusätzlich gereizt wird.

Asthma mit Weihrauch behandeln

Asthma ist eine Funktionsstörung, die sehr qualvoll sein kann. Insbesondere sind die kleinen Bronchien davon betroffen, da diese keine sogenannte „Wandverstärkung aus Knorpelspangen“ haben. Sehr auffällig ist aber vor allem, dass besonders sensible und ängstliche Menschen von Asthma betroffen sind.

Hier kann eine Weihrauchtherapie für große Linderung sorgen. Denn zum Einen beruhigt und stärkt es den Körper und zum Anderen bekämpft der Weihrauch die Entzündung der Bronchien.

Wundbehandlung mit Weihrauch

Doch auch bei der Wundbehandlung und bei Geschwüren kann Weihrauchharz wahre Wunder wirken. Dies liegt vor allem an der Boswellia Säuren, die für die Eindämmung der Entzündungen zuständig ist und so sehr positive Eigenschaften vorweisen kann. Während in unseren Breiten die Wunden genäht oder auch geklammert werden, greifen die Menschen in den arabischen Ländern auf Weihrauchharzstreifen zurück, mit denen die Wunde zusammengehalten wird. Sogar Knochenbrüche werden mit Weihrauchharz fixiert. In Indien sowie China ist bereits nachgewiesen, dass Weihrauch eine sehr positive Wirkung bei Quetschungen und entzündeten Wunden hat.

Bereits der englische Pflanzenheilkundler John Gerhard erwähnt in seinem Kräuterbuch „Herbal“ aus dem Jahre 1663, dass Weihrauch „leere Geschwüre füllt und offene Wunden verschließt“.

Der Einsatz von Weihrauch bei Brandwunden

Auch bei Brandwunden, die durch heißes Wasser oder Feuer und heiße Gegenstände entstanden sind, kann der heilende Weihrauch eingesetzt werden. Dabei ist allerdings zu unterscheiden, ob die Brandblasen noch geschlossen oder schon offen sind. Außerdem sollten großflächige Brandwunden selbstverständlich von einem Arzt behandelt werden. Kleine Brandwunden hingegen können problemlos mit Weihrauchöl betupft werden, damit die Wunde schnell heilt und keine Entzündungen entstehen.

Neurodermitis und Schuppenflechte mit Weihrauch bekämpfen

In Deutschland leiden etwa 2 Millionen Menschen an Schuppenflechte und circa 5 Millionen Menschen an Neurodermitis. Gerade diese Krankheiten sind, durch den Juckreiz, sehr unangenehm. Weihrauch kann hier Linderung versprechen und es gibt mittlerweile Cremes auf dem Markt, um den Juckreiz und die Entzündung der Haut zu stoppen. Insbesondere für Menschen mit Schuppenflechte gibt es zahlreiche Cremes, die teilweise individuell auf den Patienten zusammengemischt werden. Für Patienten mit Schuppenflechte sind in den Cremes meiste noch Nachtkerzensamenöl sowie Harnstoff enthalten, da diese Zusammensetzung besonders gut anspricht.

Gerade bei Personen mit Schuppenflechte und Neurodermitis kommt das „Entzündungs-Enzym“ Cathepsin G in hoher Anzahl vor. Weihrauch bzw. die Boswellia Säuren im Weihrauch hemmen dieses Enzym und die Entzündung klingt schnell ab und verschafft somit schnelle Linderung bei den Symptomen.

Omanischer Weihrauch für Krebspatienten

Ein wichtiger Helfer für Krebspatienten ist der omanische Weihrauch. Insbesondere dieser soll, laut Studien, in der Lage sein, den Krebs so zu beeinflussen, dass er sich nicht weiter ausbreitet. Er repariert praktisch die defekte DNA und kann sie so umprogrammieren, dass die Zellen wieder wie gesunde Zellen funktionieren. Dabei greift der Weihrauch aber nur die defekten und nicht die gesunden Zellen an. Außerdem soll der Weihrauch auch bei Krebszellen gute Dienste leisten, die gegen eine Chemotherapie resistent waren. Da der Weihrauchextrakt allerdings nur die bösartigen Zellen umprogrammiert und die gesunden Zellen in Ruhe lässt, wäre das eine Revolution in der Krebstherapie, wenn Forscher die Inhaltsstoffe des Weihrauchs identifizieren und isolierten könnten.

Heilender Weihrauch bei einem Hirntumor

Durch die positiven Eigenschaften kann Weihrauch auch bei Hirntumoren helfen. Daher hat er auch in den letzten Jahren, insbesondere auf diesem Gebiet, immer wieder zu Schlagzeilen geführt. Hierbei kommt die Boswellia Säure zum Einsatz, die nicht nur entzündungshemmend ist, sondern auch dafür sorgt, dass die Wasseransammlungen, rund um den Tumor, zurückgedrängt werden können. Dies erleichtert dann den chirurgischen Eingriff und dieser ist dann einfach durchzuführen.

Weihrauch hat also viele positive Eigenschaften und kann weiterhin Körper und Geist stärken, beruhigend wirken und auch vorbeugend gegen vielerlei Krankheiten eingenommen werden.